Prompt Injection verstehen und abwehren
Prompt Injection ist ein Angriff auf Anwendungen mit großen Sprachmodellen, bei dem ein Angreifer Text so formuliert, dass das Modell ihn als Anweisung befolgt statt ihn als Inhalt zu verarbeiten. Möglich wird das, weil Systemanweisungen und verarbeitete Fremddaten über denselben Eingabekanal kommen und nicht zuverlässig auseinanderzuhalten sind. OWASP führt Prompt Injection als Risiko Nummer eins seiner Top 10 für LLM-Anwendungen (LLM01:2025).
Das Portal im Überblick
Jeder Bereich ist datengetrieben aufgebaut: Jede Sachaussage ist an eine verlinkte Primärquelle gebunden — OWASP, BSI, NIST, Forschungsarbeiten und Hersteller-Advisories.
- 51dokumentierte Techniken
- 32Werkzeuge zur Abwehr
- 82Glossar-Begriffe
- 16Modelle mit Befunden
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Was ist Prompt Injection?
Definition, Ursache im Kontextfenster, Abgrenzung zum Jailbreak, belegte Fälle und Schutzprinzipien.
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Arten der Prompt Injection
Direkt, indirekt, gespeichert und multimodal — die Grundformen mit ihren Unterschieden in Angriffsweg und Abwehr.
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Techniken
51 dokumentierte Verfahren mit Funktionsweise, Risiko-Einstufung, Schutzmaßnahmen und Primärquelle.
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Angriffsvektoren
Wo Injektionen in Systeme gelangen: RAG, E-Mail, Agenten, Werkzeuge, Web, Bild und Dokumente.
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Schutz
Von der Eingabeprüfung bis zur Architektur — welche Maßnahmen wirken, welche nur Wahrscheinlichkeiten verschieben.
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Werkzeug-Verzeichnis
32 Guardrails, Scanner, Schutzmodelle und Benchmarks — redaktionell, ungesponsert, mit Quelle.
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Modelle und Schwachstellen
Dokumentierte Befunde zu 16 Modellfamilien — mit Stand der Angaben und Quelle.
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OWASP LLM Top 10
Die zehn Risiken für LLM-Anwendungen in der Fassung 2025, deutsch erklärt und mit Techniken verknüpft.
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Glossar
82 Begriffe aus Prompt Injection und LLM-Sicherheit, je zwei Sätze und belegt.
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Dokumentierte Vorfälle
Belegte Fälle mit Zeitpunkt, betroffenem System, Wirkung und Behebungsstand — sachlich, ohne Alarmismus.
Häufig gesucht
Die meistgefragten Einstiege — direkt in die Tiefe statt über eine Übersichtsseite.
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Indirekte Prompt Injection
Die Anweisung stammt nicht vom Nutzer, sondern aus Inhalten, die das System selbst lädt — Webseiten, Dokumente, E-Mails. Der Angreifer muss nie mit der Anwendung interagieren.
Risiko hoch -
Gespeicherte Prompt Injection
Die Anweisung wird dauerhaft in einem Datenspeicher abgelegt — Vektordatenbank, Wissensbasis, Profilfeld — und wirkt bei jedem künftigen Abruf erneut, auch auf andere Nutzer.
Risiko hoch -
Zero-Click-Injektion
Angriffsklasse, die ganz ohne Zutun des Opfers auskommt: Das Zustellen eines Inhalts in ein vom Assistenten durchsuchtes System genügt, um Injektion und Datenabfluss auszulösen.
Risiko hoch -
Tool-Poisoning (MCP)
Die Beschreibung eines Werkzeugs — etwa eines MCP-Servers — enthält versteckte Anweisungen. Der Agent liest sie beim Auflisten der verfügbaren Tools, noch bevor er das Werkzeug überhaupt aufruft.
Risiko hoch -
RAG-Vergiftung
Präparierte Dokumente werden so gestaltet, dass sie für bestimmte Nutzerfragen sicher in die Top-Treffer der Vektorsuche gelangen und dort ihre Anweisungen ausspielen.
Risiko hoch -
Anweisungen-ignorieren-Angriff
Der klassische Einstieg in die Prompt Injection: Der Angreifer schreibt in die Nutzereingabe eine Anweisung, die dem Modell befiehlt, seine bisherigen Vorgaben zu verwerfen und stattdessen der neuen Anweisung zu folgen.
Risiko hoch
Wie dieses Portal arbeitet
Techniken werden erklärt, damit Betreiber ihre Systeme schützen können. Es gibt hier keine einsatzfertigen Angriffsanleitungen gegen konkrete Live-Systeme und keine bezahlten Einträge im Werkzeug-Verzeichnis. Was das im Einzelnen bedeutet, steht in den redaktionellen Grundsätzen; alle verwendeten Quellen sind im Quellenverzeichnis zusammengeführt.
Der Bestand wird laufend erweitert. Neue Beiträge erscheinen unter News, belegte Zwischenfälle unter Vorfälle.