Jatmo
Ansatz, aufgabenspezifisch feingetunte Modelle ohne Instruktions-Fähigkeit einzusetzen — was keine Anweisungen befolgt, lässt sich auch nicht per Anweisung entführen.
- Anbieter
- UC Berkeley (Forschung)
- Typ
- Forschungs-Referenz
- Lizenzmodell
- Forschungsarbeit
- Primärquelle
- arxiv.org
Jatmo ist im Verzeichnis der Werkzeuge geführt, die beim Schutz vor Prompt Injection in LLM-Anwendungen eingesetzt werden. Die Beschreibung stammt aus der Primärquelle des Anbieters; Wirksamkeitsversprechen werden nicht übernommen. Vergleichbare Werkzeuge stehen im Werkzeug-Verzeichnis und im Guardrail-Vergleich.
Wofür es sich eignet
Enge, klar umrissene Aufgaben wie Klassifikation, Extraktion oder Übersetzung.
Was es nicht leistet
Forschungsarbeiten liefern das Prinzip, keinen betriebsfertigen Baustein. Die Übertragung in ein Produktivsystem ist eigene Ingenieursarbeit.
Der Grundsatz gilt unabhängig vom Produkt: Ein Sprachmodell ist kein Sicherheitskontrollpunkt. Wenn eine Aktion Schaden anrichten kann, muss sie außerhalb des Modells autorisiert werden — siehe Least Privilege für KI-Agenten.
Vergleichbare Werkzeuge
-
CaMeL
Referenzimplementierung einer architektonischen Abwehr: Kontroll- und Datenfluss werden aus der vertrauenswürdigen Anfrage extrahiert, nicht vertrauenswürdige Daten können den Programmfluss nicht mehr beeinflussen.
Forschungsarbeit -
SecAlign
Trainingsverfahren, das Modelle mittels Preference-Optimierung gegen Prompt Injection härtet — es lernt, die injizierte Antwort systematisch niedriger zu bewerten.
Forschungsarbeit -
StruQ
Strukturiertes Instruction-Tuning: Reservierte Sondertoken trennen Anweisungs- und Datenbereich, das Modell lernt, Anweisungen im Datenbereich zu ignorieren.
Forschungsarbeit
Quellen
- Jatmo — Anbieter- oder Projektquelle: https://arxiv.org/abs/2312.17673